Aus der Gedankenwelt der Menschenhalter

https://web.archive.org/web/20220706173519/https://www.un.org/en/chronicle/article/benefits-world-hunger

»For those of us at the high end of the social ladder, ending hunger globally would be a disaster. If there were no hunger in the world, who would plow the fields? Who would harvest our vegetables? Who would work in the rendering plants? Who would clean our toilets? We would have to produce our own food and clean our own toilets. No wonder people at the high end are not rushing to solve the hunger problem. For many of us, hunger is not a problem, but an asset.«

“Für diejenigen unter uns, die am oberen Ende der sozialen Leiter stehen, wäre die Beendigung des Hungers in der Welt eine Katastrophe. Wenn es keinen Hunger auf der Welt gäbe, wer würde dann die Felder pflügen? Wer würde unser Gemüse ernten? Wer würde in den Tierkörperverwertungsanlagen arbeiten? Wer würde unsere Toiletten putzen? Wir müssten unsere eigenen Lebensmittel produzieren und unsere eigenen Toiletten putzen. Kein Wunder, dass sich die Menschen in den oberen Etagen nicht beeilen, das Hungerproblem zu lösen. Für viele von uns ist der Hunger kein Problem, sondern ein Aktivposten.”

Dieser Artikel erschien bei der UN – ja, den United Nations – im “UN Chronicle” im Jahr 2009 (online verfügbar seit 2019 auf der Seite der UN) und ist von George Kent, Professor (inzwischen emeritiert) bei der Universität Hawaii. Er arbeitet in den Bereichen Menschenrechte, internationale Beziehungen, Frieden, Entwicklung und Umweltfragen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ernährung von Kindern.

Am 06.07.2022 – nach 13 Jahren – wurde der Artikel dann plötzlich gelöscht, deshalb ist der Link oben in die “Wayback-Machine”, einem Archivierungsdienst. Warum wurde er gelöscht? Weil der Widerstand den Artikel entdeckt hat, und seit Anfang des Monats auf vielen Webseiten bitterböse Kommentare dazu erschienen sind. Die lahme Schutzbehauptung der UN, das sei Überzeichnung gewesen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, oder gar Satire, ist lächerlich. Über eine Dekade lang hat die UN nirgendwo dergleichen dem Artikel angemerkt, ich habe mir eine Reihe von Quellen der UN zu diesem Artikel angesehen, doch jetzt auf einmal soll er Satire sein?

Ohnehin, selbst wenn der Artikel tatsächlich gut gemeint gewesen wäre von Kent – um darauf aufmerksam zu machen, warum so viele Menschen hungern müssen; aber weshalb erläutert die UN das dann nicht, sondern löscht? -, so zeichnet er dennoch ein präzises Bild davon, warum die Welt so ist wie sie ist. Und warum darin alle fünf Sekunden ein Kind verhungern muss.

Ich schreibe es oft, hier haben Sie es amtlich: Die Eliten (des Bösen) sehen in uns nur beliebig für sie vernutzbares Vieh. Und die Polizisten und Soldaten sind ihre Hunde. (Genau so, und mit genau diesen Worten reden die über uns, wenn sie unter sich sind, es gibt Whistleblower aus den innersten Kreisen, die es bestätigt haben).

Viel zu viele leben leider immer noch in diesem Märchenland, dass die derzeitigen Führer der Welt gute Absichten für uns hegen würden. Aber dieser Artikel, und die lange Zeit, in der er verfügbar war, belegen es schwarz auf weiß, was die wirklich von uns halten. Und nun gibt es KI, Big Data und Roboter, deshalb meint man, auf uns verzichten zu können. Sowieso ist man viel zu geizig, sogar um jeden einzelnen Brotkrumen, und will alles, absolut alles, nur für sich selbst. Also werden wir anderen gekeult – mit der Covid-Spritze, aber auch mit Hunger und Krieg.

Mit einem Klick auf “weiterlesen” erhalten Sie eine deutsche Übersetzung des Artikels beim “UN Chronicle”, angefertigt mit Unterstützung von DeepL.

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